Starke Hilfe

für junge Seelen

Klinik für Kinder- und Jugend­psych­iatrie, Psycho­the­rapie und Psycho­so­matik

Kinder und Jugend­liche brauchen besondere Hilfe, wenn ihre Welt aus den Fugen gerät. Wir sind da – mit einem geschützten Raum, profes­sio­neller Begleitung und echter Zuwendung. In unserer Klinik finden junge Menschen Halt, Unter­stützung und neue Perspek­tiven.

Die Klinik für Kinder- und Jugend­psych­iatrie wurde 1993 in Landshut eröffnet. Zuvor war die Versorgung psychisch erkrankter Minder­jäh­riger aus Nieder­bayern meist nur in München oder in Einrich­tungen der Erwach­se­nen­psych­iatrie möglich. Seit 2003 wurde das Angebot schritt­weise durch weitere Standorte in der Region ergänzt – in Passau, Deggendorf, Regen und Waldkirchen. So entstanden moderne, wohnortnahe Behand­lungs­mög­lich­keiten, die die Versorgung von Kindern und Jugend­lichen in Nieder­bayern deutlich verbessert haben.

Am Standort Landshut umfasst die Klinik stationäre und teilsta­tionäre Behand­lungs­an­gebote sowie eine Insti­tuts­am­bulanz. Auch an den weiteren Stand­orten stehen je nach Ausrichtung tages­kli­nische Angebote, Insti­tuts­am­bu­lanzen und schulische Begleitung zur Verfügung. Unser Pflicht­ver­sor­gungs­gebiet umfasst den gesamten Bezirk Nieder­bayern.

SEKRETERIAT KJP

Olimpia Kras, Alexandra Fuhr-Kraus

Kontakt

Chefärztin

Dr. Tanja Hochegger

Bauer Johanna

Leitende Oberärztin

Johanna Bauer

Wer kommt zu uns?

In unserer Klinik behandeln wir alle psychi­schen Krank­heits­bilder von Kindern, Jugend­lichen und jungen Erwach­senen bis 18 Jahren – in beson­deren Fällen auch darüber hinaus. Wir helfen unter anderem bei:

Emotionale Störungen

Ängsten, Depres­sionen, Zwängen

Verhal­tens­auf­fäl­lig­keiten

Aggression, Rückzug, Selbst­ver­letzung

Entwick­lungs­stö­rungen

z. B. ADHS, Autismus-Spektrum-Störungen

Trauma­fol­ge­stö­rungen

Essstö­rungen

Psychosen und bipolaren Erkran­kungen

Krisen

wie Suizid­ge­danken oder Selbst­ge­fährdung

Abhän­gig­keits­er­kran­kungen

Schul­ab­sen­tismus

Jugendliche im Austausch während einer therapeutisch begleiteten Gruppentherapie

Unsere Schwer­punkte

  1. Insti­tuts­am­bulanz und Spezi­al­am­bu­lanzen
  2. Teilsta­tionäre Angebote
  3. Stationäre Angebote
  4. Insti­tuts­am­bu­lanzen und Tages­klinik der Außen­stellen

Unser Leitbild

Wir behandeln mit Herz und aktuellster Fachkenntnis – wissen­schaftlich fundiert und menschlich begleitet. Unsere Haltung ist geprägt von Wertschätzung, Offenheit und einem entwick­lungs­för­dernden, alltags­nahen Ansatz. Unsere Werte:

Piktogramm von vier stilisierten Personen, die im Kreis durch Linien miteinander verbunden sind, auf hellgrünem Hintergrund.

Vernetzung und Multi­pro­fes­sio­na­lität

Wir arbeiten eng mit Familien, Helfer­sys­temen und Insti­tu­tionen wie Jugend­hilfe, Schule, Kinder­gärten, Wohngruppen und Ausbil­dungs­be­trieben zusammen, um ein alltags­nahes Umfeld zu schaffen.

Piktogramm eines geöffneten Buchs mit stilisierter Glühbirne und Lichtstrahlen darüber, auf hellgrünem Hintergrund.

Fachlichkeit und Weiter­ent­wicklung

Unsere Teams bilden sich regel­mäßig zu aktuellen medizi­ni­schen Standards fort und richten die Behandlung an den Leitlinien der AWMF aus. Wir fördern Ausbildung und Weiter­bildung im eigenen Haus.

Piktogramm von zwei Sprechblasen auf hellgrünem Hintergrund, eine mit Herzsymbol und eine mit drei Textzeilen.

Offenheit und Kritik­fä­higkeit

Als Krankenhaus mit Versor­gungs- und Ausbil­dungs­auftrag fördern wir eine offene Fehler­kultur und flache Hierar­chien, um fachliche Qualität und Lernen zu stärken.

Piktogramm von vier stilisierten Händen, die kreisförmig eine Erdkugel umfassen, auf hellgrünem Hintergrund.

Wertschätzung und Toleranz

Wir verpflichten uns zu einer kultur­sen­si­tiven Psych­iatrie, die Vielfalt respek­tiert und in die Therapie einbe­zieht. Wir orien­tieren uns an den seeli­schen Grund­be­dürf­nissen und fördern Gebor­genheit, Anerkennung und Selbst­be­stimmung.

Piktogramm einer offenen Hand, aus der eine kleine Pflanze mit mehreren Blättern wächst, auf hellgrünem Hintergrund.

Alltagsnahe Entwick­lungs­för­derung

Wir unter­stützen Kinder, Jugend­liche und Eltern dabei, Selbst­stän­digkeit und Eigen­ver­ant­wortung zu entwi­ckeln. Ressourcen sollen im Alltag entdeckt und gestärkt werden, um Autonomie zu fördern.

Piktogramm eines stilisierten Schutzschilds mit Häkchen in der Mitte, auf hellgrünem Hintergrund.

Verant­wortung und Parti­zi­pation

Familien werden über ihre Rechte und den Ablauf der Behandlung infor­miert und aktiv einbe­zogen. Kinder­schutz hat oberste Priorität. Auf dieser Basis fundiert auch unser Schutz­konzept. Gleich­zeitig achten wir auf das Wohlergehen unserer Teams.

Heller Klassenraum mit kindgerecht gestalteten Alphabet-Postern an einer Schrankwand, farbigen Zahlenkarten oben, mehreren Schultischen und Stühlen sowie einem Bücherregal und Lernplakaten im Hintergrund.
Heller Krankenhausflur mit farbenfrohen Kinderzeichnungen an den Wänden, rechts Sitzbänke und am Ende des Gangs eine Glastür.

In der Klinikzeit muss Schule nicht pausieren — sie passt sich an.

Staat­liche Schule für Kranke

Die Staat­liche Schule für Kranke ist für den gesamten Regie­rungs­bezirk Nieder­bayern zuständig und sichert den Unter­richt, der indivi­duell auf die Situation der Kinder und Jugend­lichen angepasst wird.

Die Schul­leitung hat ihren Sitz am Bezirks­kran­kenhaus Landshut im Gebäude der Klinik für Kinder- und Jugend­psych­iatrie, Psycho­the­rapie und Psycho­so­matik.

Durch unseren Unter­richt an den Schul­stand­orten knüpfen wir direkt an die indivi­duelle Situation jedes Kindes und jeden Jugend­lichen an. Wir unter­stützen bei der Rückkehr in den Schul­alltag nach der Entlassung – als verläss­licher Partner für Kinder, Jugend­liche und Eltern. Bei Fragen stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Institut für schulische und psycho­so­ziale Rehabi­li­tation (ISPR)

Das ISPR ist eine Kinder- und Jugend­hil­fe­ein­richtung des Bezirks Nieder­bayern. Es befindet sich auf dem Gelände unserer Klinik, arbeitet aber eigen­ständig.

Dabei bietet es Kindern und Jugend­lichen mit erheb­lichen schuli­schen oder psycho­so­zialen Schwie­rig­keiten eine stabi­li­sie­rende heilpäd­ago­gische Tages­struktur mit inten­siver Begleitung. In Zusam­men­arbeit mit der Schule für Kranke erhält das ISPR eine gezielte schulische Förderung und Unter­richt.

Die Aufnahme erfolgt ausschließlich über das zuständige Jugendamt. Zwischen Klinik, Schule und ISPR besteht eine enge Koope­ration.

Daniela Wamprechtshammer

Schul­lei­terin der Schule für Kranke

Daniela Wamprechts­hammer