Schnelle Hilfe

in seeli­schen Krisen

Allge­meine Akutpsych­iatrie 2.2 und 2.3

Die Allge­meine Akutpsych­iatrie am Bezirks­kran­kenhaus Landshut besteht aus zwei Stationen mit unter­schied­lichen Schwer­punkten:

  • Station 2.2 – offene allge­mein­psych­ia­trische Station
  • Station 2.3 – geschützt geführte allge­mein­psych­ia­trische Inten­siv­station

Beide Stationen arbeiten eng zusammen, um Menschen mit schweren seeli­schen Erkran­kungen oder in akuten Krisen schnell und wirksam zu helfen.

ANMELDUNG

Sigrid Ruhstorfer

Außerhalb der regulären Dienst­zeiten

Unsere Schwer­punkte

Auf Station 2.2 behandeln wir akute oder chronische Psychosen, bieten Therapie bei Persön­lich­keits­stö­rungen und Intel­li­genz­min­de­rungen an und unter­stützen im Rahmen einer Krisen­in­ter­vention in besonders belas­tenden Lebens­si­tua­tionen.

Auf Station 2.3 erfolgt die Akutbe­handlung allge­mein­psych­ia­tri­scher Erkran­kungen wie Psychosen oder affek­tiver Störungen. Zudem bieten wir Krisen­in­ter­vention bei akuter Selbst- oder Fremd­ge­fährdung. Die Behandlung findet in einem geschützten Rahmen statt, gegebe­nen­falls auch mit gericht­licher Unter­bringung.

Behand­lungs­konzept

Wir legen großen Wert auf einen ganzheit­lichen Thera­pie­ansatz, der medizi­nische, psycho­the­ra­peu­tische und psycho­so­ziale Elemente vereint.

Dazu gehören unter anderem:

  • Umfas­sende psych­ia­trische und körper­liche Diagnostik
  • Indivi­duelle medika­mentöse Therapie
  • Einzel- und Gruppen­the­rapie
  • Psycho­edu­kation und Soziales Kompe­tenz­training
  • Anwendung von nicht invasiven Stimu­la­ti­ons­ver­fahren wie repetitive trans­kra­nielle Magnet­sti­mu­lation (rTMS) zur Behandlung u.a. von schizo­phrenen Psychosen (chroni­sches Stimmen­hören, Negativ­syndrom), uni- und bipolaren Depres­sionen
  • Ergothe­rapie, Kunst­the­rapie, und Bewegungs­the­rapie
  • Angehö­rigen- und Famili­en­ge­spräche
  • Seelsor­ge­rische Begleitung
  • Bezugs­pflege mit fester Ansprech­person
  • Angebote wie Progressive Muskel­re­la­xation, Klang­scha­l­en­the­rapie oder thera­peu­ti­sches Kochen

Ziele unserer Behandlung

Ziel ist eine rasche Stabi­li­sierung in akuten Krisen sowie die Wieder­her­stellung von Selbst­be­stimmung und Sicherheit. Gleich­zeitig fördern wir die Krank­heits­ein­sicht und die Rückfall­pro­phylaxe, entwi­ckeln Bewäl­ti­gungs­stra­tegien für den Alltag und stärken die Motivation zur Weiter­be­handlung – stationär oder ambulant.

Aufnah­me­modus

Die Anmeldung oder Einweisung erfolgt durch Ihren Hausarzt, einen Facharzt, unsere Insti­tuts­am­bulanz sowie durch ärztliche oder psycho­lo­gische Psycho­the­ra­peuten. Im Krisenfall ist auch eine Verlegung von anderen Stationen unseres Hauses oder von anderen Kranken­häusern möglich.

Zudem kann eine Notfall­ein­weisung durch den Notarzt, den ärztlichen Notdienst oder die Polizei erfolgen – ebenso über den Dienstarzt unseres Hauses.

Oberarzt 2.2 / 2.3

Maximilian Fritsch

Thomas Danzer Stationsleitung 2.2

Stati­ons­leitung 2.2

Thomas Danzer

Katrin Grundmann Stationsleitung 2.3

Stati­ons­leitung 2.3

Katrin Grundmann