Schutz und Halt

in schwersten Krisen

Jugend­psy­cha­trische Inten­siv­station 3.8

Die Inten­siv­station 3.8 mit 9 Plätzen bietet einen geschützten Bereich für Jugend­liche zwischen 13 und 18 Jahren, die sich in einer schweren seeli­schen Krise befinden.

Sofern eine Behand­lungs­in­di­kation für das geschützte Inten­siv­setting vorliegt, erfolgt die Aufnahme bei gegebener Freiwil­ligkeit, Unter­bringung nach § 1631b BGB oder nach
BayPsychKHG.

Wer kommt zu uns?

Wir unter­stützen Jugend­liche, die einen sicheren Rahmen aufgrund akuter Selbst- und Fremd­ge­fährdung beson­deren Schutz und engma­schige Betreuung benötigen.

Auf unserer Station behandeln wir alle psychi­schen Erkran­kungen umfassend. Unsere Behand­lungs­schwer­punkte sind:

  • akute suizidale Krisen
  • akute Psychosen oder schwere affektive Störungen
  • schwere Essstö­rungen mit vitaler Gefährdung und fehlender Krank­heits­ein­sicht
  • chronische Schul­ver­wei­gerung
  • Gefährdung durch massive Verhal­tens­pro­bleme
  • Abhän­gig­keits­er­kran­kungen (z.B Entgiftung und quali­fi­zierter Entzug)

Die Behandlung

Ziel der Inten­siv­station ist es, Jugend­lichen in Krisen­si­tua­tionen
Stabi­lität, Schutz und thera­peu­tische Unter­stützung zu geben. Die
Behandlung wird indivi­duell abgestimmt und richtet sich nach den
Bedürf­nissen und Möglich­keiten der Jugend­lichen.

Die Eltern und Bezugs­per­sonen sind ein zentraler, unver­zicht­barer Bestandteil unserer Therapie.

Sekre­tariat

Tanja Stängl, Evelyn Hollmeyer

Kontakt

Sozial­dienst

Steffen Esterle

Olga Marks Oberärztin Station 3.8

Oberärztin 3.8

Olga Marks

Florian Moser TL 3.8

Thera­peu­tische Leitung 3.8

Dr. Florian Moser

Stati­ons­leitung 3.8

Ferdinand Haimerl

Lila Stühle stehen um einen runden Tisch
Ecke eines Raumes, mit grünen Wänden auf denen weiße Pflanzen gemalt sind
Ein Schrank der von einer orange-roten Lampe beleuchtet wird

Unsere Thera­pie­an­gebote

Der Alltag folgt einem klar struk­tu­rierten Wochenplan mit indivi­du­ellen Behand­lungs­an­ge­boten, wie er beispielhaft im Sorgenfrei-Leitfaden beschrieben wird. Dieser Plan schafft feste Abläufe und gibt Struktur. Er fördert Stabi­lität, unter­stützt den Thera­pie­erfolg und erleichtert den Übergang in den Alltag.

Einzel- und Gruppen­the­rapie

Famili­en­ge­spräche und famili­en­zen­trierte Maßnahmen

Musik‑, Kunst- & Ergothe­rapie

Sport- & Bewegungs­the­rapie

Psycho­edu­kation zum indivi­du­ellen Krank­heitsbild

Soziales Kompe­tenz­training

Entspan­nungs­ver­fahren (z. B. Progressive Muskel­re­la­xation)

Medika­mentöse Therapie (nach fachärzt­licher Indikation & Rücksprache)

Akupunktur nach dem NADA-Protokoll

Skills­training (DBT‑A)

Schule und Ausbildung

Im statio­nären Inten­siv­setting werden die schuli­schen und arbeits­the­ra­peu­ti­schen Angebote in angepasster, reduzierter Form umgesetzt. Umfang und Inhalt orien­tieren sich an der aktuellen Stabi­lität und Belas­tungs­fä­higkeit der Jugend­lichen. Ziel ist es, schulische und beruf­liche Teilhabe behutsam zu erhalten und schritt­weise zu fördern – im Einklang mit dem thera­peu­ti­schen Prozess und dem indivi­du­ellen Behand­lungsplan.

Bezugs­pflege und Team

Unsere Jugend­lichen erhalten eine intensive Bezugs­pflege: feste Bezugs­per­sonen aus dem Pflege- und Erzie­hungs­dienst begleiten durch den Alltag, geben Halt und helfen bei der Umsetzung von Thera­pie­zielen.

Das multi­pro­fes­sio­nelle Team umfasst Ärzte, Psycho­logen, Pflege- und Erzie­hungs­dienst, Sozial­päd­agogik, Milieu­the­rapie sowie Ergo‑, Kunst‑, Musik- und Sport­the­rapie.