Halt finden
in akuten Krisen
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Offene Krisenstation für Jugendliche 3.7
Die Offene Krisenstation 3.7 bietet 14 Behandlungsplätze für Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren, die sich in einer akuten seelischen Krise befinden.
Die Behandlung
Ziel ist es, gemeinsam mit den Jugendlichen neue Wege für den Alltag zu entwickeln und vorhandene Ressourcen zu stärken. Die Behandlungsdauer orientiert sich dabei am individuellen Behandlungsfortschritt, wobei die Therapie unter anderem darauf abzielt, eine erfolgreiche Reintegration in den Alltag zu ermöglichen. Die Eltern und Bezugspersonen sind dabei ein zentraler und unverzichtbarer Bestandteil unseres therapeutischen Prozesses.
Wer kommt zu uns?
Wir unterstützen Jugendliche auf freiwilliger Basis, die eine kurzzeitige Kisenintervention benötigen.
Auf unserer Station behandeln wir alle psychischen Erkrankungen, dabei sind unsere Behandlungsschwerpunkte:
- akute suizidale Krisen oder selbstverletzendes Verhalten
- Depressionen, Angst- und Belastungsreaktionen
- Störungen der Affektregulation oder Persönlichkeitsentwicklung
- Psychosen oder schizophreniforme Erkrankungen
- Störungen des Sozialverhaltens mit Impuls- und Emotionsproblemen
- Abhängigkeitserkrankungen nach einer Entgiftung
Sicherheit durch Beziehung: Der Einsatz des Safewards-Konzept
Ein geschütztes und wertschätzendes Umfeld ist die Grundlage jeder erfolgreichen Therapie. Auf der offenen Krisenstation 3.7 wird bereits das wissenschaftlich fundierte Safewards-Konzept implementiert. Dabei geht es um die gezielte Gestaltung eines konfliktarmen, respektvollen und transparenten Stationsalltags durch den Einsatz von zehn Interventionen.
So schaffen wir Verlässlichkeit, Orientierung und echte Beziehung – und damit eine tragfähige Basis für
therapeutische Entwicklung.
Sekretariat
Tanja Stängl, Evelyn Hollmeyer
Kontakt
Sozialdienst
Michael Guttengeber
Oberärztin 3.7
Margit Winklmayer
Therapeutische Leitung
Dr. Anett Kretschmer-Trendowicz
Stationsleitung 3.7
Andreas Ulrich
Unsere Therapieangebote
Einzel- und Gruppentherapie
Familiengespräche und Elterngruppe
Psychoedukation zum individuellen Krankheitsbild
Sport- und Bewegungstherapie
Soziales Kompetenztraining
Skillstraining (in Anlehnung an DBT‑A)
Entspannungsverfahren
Ergotherapie, Musik- und Bewegungstherapie
Kompetenzgruppen zu Medien, Sexualität, Wutregulation u.ä.
Medikamentöse Therapie (nach fachärztlicher Indikation & Rücksprache)
Bezugspflege und Team
Jede und jeder Jugendliche erhält feste Bezugspersonen aus dem Pflege- und Erziehungsdienst. Diese begleiten den Alltag, unterstützen bei der Strukturierung und geben Halt.
Das multiprofessionelle Team besteht aus Ärzten, Psychologen, Pflege- und Erziehungsdienst, Milieutherapeuten, Sozialpädagogen sowie Ergo‑, Musik‑, Kunst- und Sporttherapeuten.