Gemeinsam raus

aus der Sucht

Sucht­me­dizin

Unsere klinische Sucht­me­dizin unter­stützt Menschen mit Abhän­gig­keits­er­kran­kungen von Alkohol, Medika­menten oder legalen Drogen. Wir bieten quali­fi­zierte Entzugs­be­hand­lungen, diagnos­tische Abklärung sowie Therapien bei beglei­tenden psychi­schen Erkran­kungen – sowohl offen als auch geschützt. Ziel ist es, den Entzug sicher zu gestalten, Rückfällen vorzu­beugen und die Grundlage für eine weiter­füh­rende Behandlung zu schaffen.

Sucht­me­di­zi­nische Akutstation 2.5

Die Station 2.5 ist eine geschützte Station für quali­fi­zierte Entzugs­be­hand­lungen bei Alkohol‑, Medika­menten- und Drogen­ab­hän­gigkeit. Die Behandlung ist auch bei gerichtlich angeord­neter Unter­bringung möglich. Darüber hinaus stehen spezielle Plätze für Drogen­ab­hängige zur Verfügung, bei denen ein Beikonsum-Entzug erfor­derlich ist. Der Schwer­punkt liegt auf Sicherheit, insbe­sondere bei schweren Entzugs­sym­ptomen oder zusätz­licher Selbst- bzw. Fremd­ge­fährdung.

Thera­pie­an­gebote (u. a.)

  • Umfas­sende Diagnostik
  • Körper­liche Entgiftung (medika­mentös unter­stützt, Ohraku­punktur nach NADA-Protokoll)
  • Behandlung von Kompli­ka­tionen und Begleit­erkran­kungen
  • Rückfall­prä­vention, Psycho­edu­kation
  • Bezugs­pflege, Ergothe­rapie, Kunst- und Bewegungs­the­rapie, Arbeits­the­rapie
  • Angehö­ri­gen­ge­spräche, Sozial­päd­ago­gische Beratung
  • Seelsor­ge­rische Begleitung
  • Einleitung weiterer Therapien (z. B. offene Station 2.4, ambulante oder stationäre Langzeit­the­rapie)

Thera­pie­ziele

Ziel ist ein sicherer körper­licher Entzug sowie die Behandlung von Begleit­erkran­kungen. Darüber hinaus fördern wir Rückfall­prä­vention und die Motivation für weiter­füh­rende Therapien, stärken Selbst­ver­trauen und Alltags­kom­pe­tenzen und unter­stützen die Entwicklung einer langfris­tigen Perspektive.

Sucht­me­di­zi­nische Allge­mein­station 2.4

Die Station ist eine offene Station für den quali­fi­zierten Entzug von Alkohol, Medika­menten und legalen Drogen. Wir behandeln auch Patienten mit gleich­zei­tigen psychi­schen Erkran­kungen, zum Beispiel Depres­sionen, Angst­stö­rungen oder Persön­lich­keits­stö­rungen. Ein geschützter Rahmen ist dabei nicht erfor­derlich. Ziel ist der Entzug, die Stabi­li­sierung und die Motivation für eine weiter­füh­rende Therapie.

Thera­pie­an­gebote (u. a.)

  • Diagnostik (psychisch, körperlich)
  • Medika­mentös unter­stützter Entzug
  • Gruppen­psy­cho­the­rapie, Progressive Muskel­ent­spannung, Ohraku­punktur
  • Förderung von Eigen­ver­ant­wortung, Alltags­kom­pe­tenzen und Krank­heits­ein­sicht
  • Ergothe­rapie, Kunst- und Bewegungs­the­rapie
  • Sozial­päd­ago­gische Beratung, Angehö­ri­gen­ge­spräche
  • Seelsor­ge­rische Begleitung

Intensive ambulante Nachbe­treuung Sucht

Die intensive ambulante Nachbe­treuung bietet eine struk­tu­rierte ambulante Begleitung nach einem statio­nären Aufenthalt. Sie richtet sich insbe­sondere an Patienten, bei denen ein besonders hoher Unter­stüt­zungs­bedarf besteht – zum Beispiel nach mehreren Entzugs­be­hand­lungen und wieder­holten Rückfällen. Sie umfasst eine engma­schige pflege­rische und ärztliche Unter­stützung, Hilfe im häuslichen und sozialen Umfeld sowie Haushalts- und Alltags­training. Zudem gehören Medika­men­ten­ma­nagement und die Förderung der Thera­pie­ad­härenz dazu.

Bei Bedarf bieten wir pflege­the­ra­peu­tische Gruppen­an­gebote an, ergänzt durch Akupunk­tur­an­gebote. Die Betreuung erfolgt in multi­pro­fes­sio­neller Zusam­men­arbeit und in einer begrenzten, überschau­baren Gruppen­größe.

Thera­pieziel der inten­siven ambulanten Nachbe­treuung Sucht

Die Thera­pie­ziele der ambulanten Nachbe­treuung sind die Stabi­li­sierung der psychi­schen und körper­lichen Gesundheit, die Förderung langfris­tiger Abstinenz oder Konsum­sta­bi­lität sowie die Stärkung von Selbst­ma­nagement und Eigen­ver­ant­wortung. Außerdem unter­stützen wir die Verbes­serung der Alltags- und Lebens­be­wäl­tigung, die Aktivierung persön­licher Ressourcen und sozialer Netzwerke sowie die Früherkennung von Krisen und Rückfall­an­zeichen.

Ziel ist auch die Unter­stützung bei der sozialen und familiären Reinte­gration, die Sicherung des Behand­lungs­er­folgs der statio­nären Therapie und die Vermeidung unnötiger Wieder­auf­nahmen und Krisen­auf­ent­halte.

Tages­kli­nische Behand­lungs­plätze

Auf unserer Suchtstation stehen drei tages­kli­nische Behand­lungs­plätze zur Verfügung. Diese richten sich an Patien­tinnen und Patienten mit einer Sucht­er­krankung, die einer struk­tu­rierten sucht­the­ra­peu­ti­schen Behandlung bedürfen, jedoch nicht durch­gehend stationär betreut werden müssen.

Ziel der Behandlung ist die Stabi­li­sierung der Patien­tinnen und Patienten sowie die Förderung und Festigung von Abstinenz. Die Therapie erfolgt im Rahmen eines multi­pro­fes­sio­nellen Behand­lungs­an­gebots mit Gruppen und Einzel­the­rapien.

Dr. Silvia Liebl Stationsleitung 2.4 Und 2.5

Oberärztin 2.4 / 2.5

Dr. Silvia Liebl

Mila Cvijic Stationsleitung 2.4

Stati­ons­leitung 2.4

Mila Cvijic

Theresa Lohr Stationsleitung 2.5

Stati­ons­leitung 2.5

Theresa Lohr

Aufnah­me­modus

Anmeldung / Einweisung durch Hausarzt, Psych­iater und Psycho­the­rapeut, andere Ärzte, Sucht­be­ra­tungs­stellen, Psycho­lo­gische Psycho­the­ra­peuten, eigene Ambulanz, andere Stationen des Hauses, andere Kranken­häuser oder Patient selbst (mit Einweisung)

Notfall­ein­weisung durch Notarzt, Polizei