Gemeinsam neue Wege gehen

und Stabi­lität finden

Unsere Thera­pie­an­gebote

In der Klinik für Psych­iatrie, Psycho­the­rapie und Psycho­so­matik am Bezirks­kran­kenhaus Landshut verstehen wir Therapie nicht nur als medizi­nische Maßnahme, sondern als ganzheit­liche Begleitung. Unsere vielfäl­tigen Angebote orien­tieren sich an den indivi­du­ellen Bedürf­nissen der Patienten. Sie fördern Selbst­wirk­samkeit, stärken Wahrnehmung und Ausdruck und unter­stützen dabei, wieder Halt im Alltag zu finden.

Diese Seite gibt Ihnen einen Überblick über unsere thera­peu­ti­schen Angebote. Viele davon finden in Gruppen statt, einige auch in Einzel­set­tings. Ergänzt wird unser Angebot durch eine einfühlsame Seelsorge.

Unsere Therapie-Angebote

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Patientin im Gespräch während einer Psychotherapie-Sitzung

Psycho­the­rapie

Psycho­the­rapie

Im geschützten Rahmen der Psycho­the­rapie erhalten Patienten Unter­stützung bei seeli­schen Krisen, psychi­schen Erkran­kungen und belas­tenden Lebens­themen. In Einzel- oder Gruppen­ge­sprächen werden Symptome verstanden, neue Denk- und Verhal­tens­muster entwi­ckelt und Wege zur Stabi­li­sierung erarbeitet. Die psycho­the­ra­peu­tische Behandlung ist indivi­duell ausge­richtet und integraler Bestandteil des Gesamt­be­hand­lungs­plans.
Patientin mit Medikamentendosierer zur Unterstützung der medikamentösen Behandlung

Medika­mentöse Therapie

Medika­mentöse Therapie

Manche seeli­schen Erkran­kungen machen eine medika­mentöse Behandlung unter­stützend notwendig. Ziel ist es, den Stoff­wechsel zu stabi­li­sieren und das seelische Gleich­ge­wicht wieder herzu­stellen. Die Auswahl und Dosierung der Medika­mente erfolgt indivi­duell und in enger Absprache mit dem behan­delnden Arzt.
Reliefbild in Sand- und Goldtönen mit Wellenlinien und Muscheln; zeigt ein kreatives Ergotherapie‑Projekt auf einem Arbeitstisch.

Ergothe­rapie

Ergothe­rapie

Ob Ton, Holz, Papier oder Farbe – die Ergothe­rapie nutzt kreative und handwerk­liche Techniken, um Selbst­wahr­nehmung, Selbst­stän­digkeit und soziale Kompe­tenzen zu stärken. Die Therapie findet meist in kleinen Gruppen statt und orien­tiert sich an den indivi­du­ellen Zielen und Fähig­keiten.
Helle Sporthalle mit großer Fensterfront, markiertem Hallenboden und Basketballkörben – Symbolbild für Bewegungstherapie.

Bewegungs­the­rapie

Bewegungs­the­rapie

In Turnhalle, Schwimmbad und Fitnessraum stehen Bewegung und Aktivierung im Mittel­punkt. Bewegungs­the­rapie verbessert Kraft, Koordi­nation und Körper­wahr­nehmung – und trägt wesentlich zur seeli­schen Stabi­li­sierung bei. Die Angebote reichen von Yoga bis hin zu gezielten Trainings­plänen.
Patientin während einer Lichttherapie zur Behandlung psychischer Erkrankungen

Somatische Thera­pie­ver­fahren

Somatische Thera­pie­ver­fahren

Bei bestimmten psychi­schen Erkran­kungen können körper­be­zogene Behand­lungs­ver­fahren eine sinnvolle Ergänzung sein. Dazu zählen unter anderem Licht­the­rapie, Wachthe­rapie sowie die repetitive trans­kra­nielle Magnet­sti­mu­lation (rTMS). Alle Verfahren werden indivi­duell geplant, ärztlich begleitet und eng mit dem thera­peu­ti­schen Gesamt­konzept abgestimmt.
Arbeitskiste mit Spulen, Bändern und Buchbinde‑Material auf einem Werktisch – Symbolbild für Arbeitstherapie.

Arbeits­the­rapie

Arbeits­the­rapie

Die Arbeits­the­rapie bietet reale, struk­tu­rierte Tätig­keiten wie Buchbinden oder compu­ter­ge­stütztes, kogni­tives Training. Sie unter­stützt dabei, Konzen­tration, Ausdauer und Problem­lö­sungs­stra­tegien zu verbessern – auch im Hinblick auf die beruf­liche Wieder­ein­glie­derung.
Nahe Aufnahme einer weißen Tonfigur in Sitzhaltung; Beispiel für ein Kunsttherapie‑Projekt.

Kunst­the­rapie

Kunst­the­rapie

Wenn Sprache an Grenzen stößt, kann Kreati­vität neue Wege eröffnen. In der Kunst­the­rapie werden innere Erleb­nisse durch Farben, Formen und Materialien ausge­drückt. Dieser schöp­fe­rische Prozess wirkt klärend, struk­tu­rierend und oft auch heilsam.
Detailaufnahme mehrerer gebundener Bücher mit ornamentalen Covern – Symbolbild für Bibliotherapie

Biblio­the­rapie

Biblio­the­rapie

Lesen als Ressource: In der Biblio­the­rapie kommen gezielt ausge­wählte Texte zum Einsatz, um innere Prozesse anzuregen und neue Perspek­tiven zu eröffnen. Gemeinsam wird gelesen, reflek­tiert und gesprochen – über Themen wie Lebenssinn, Identität oder Verän­derung. Die Literatur dient dabei als Spiegel und Impuls­geber für persön­liche Entwicklung.
Zwei Filzschlägel auf einem hölzernen Klangbrett – Symbolbild für Musiktherapie.

Musik­the­rapie

Musik­the­rapie

Musik kann beruhigen, aktivieren und tief berühren. In der Musik­the­rapie kommen Instru­mente, Stimme und aktives Hören zum Einsatz, um Gefühle spürbar zu machen, Selbst­wahr­nehmung zu fördern und in Kontakt mit sich selbst und anderen zu treten.
Pflegekraft hält eine Person unterstützend im Arm.

Unsere Pflege: verläss­liche Begleitung auf Ihrem Weg

Unsere Pflege­teams begleiten Sie durch den Klinik­alltag. Sie geben Orien­tierung und Sicherheit und helfen Ihnen, wieder Schritt für Schritt stabiler zu werden. Gerade in belas­tenden Momenten sind sie für Sie da. Gemeinsam mit Ihnen gestalten sie einen klaren und gut machbaren Tages­ablauf.

Bezugs­pflege – ein fester Ansprech­partner

Wir arbeiten nach dem Prinzip der Bezugs­pflege: Sie haben eine feste Pflege­fach­person als Haupt­an­sprech­partner. Mit ihr planen Sie passende pflege­rische Maßnahmen, besprechen Ziele und stimmen die nächsten Schritte ab. Sie hält den Kontakt zum Behand­lungsteam und sorgt dafür, dass Ihre Pflege über den gesamten Verlauf gut zusam­men­passt.

Pflege­the­ra­peu­tische Angebote – Unter­stützung für den Alltag

Zur Pflege gehören auch Gruppen­an­gebote und gezielte Unter­stützung im Stati­ons­alltag. Dabei geht es zum Beispiel um:

  • bessere Selbst­wahr­nehmung
  • mehr Sicherheit im Umgang mit Belas­tungen
  • soziale Fähig­keiten
  • praktische Dinge für den Alltag

 

Ergänzt wird das durch Gespräche, Anleitung und Unter­stützung im täglichen Mitein­ander auf Station.

Vielfalt im Team – unter­schied­liche Quali­fi­ka­tionen

In der Pflege arbeiten Mitar­beiter mit verschie­denen Ausbil­dungen und Quali­fi­ka­tionen – von der klassi­schen Pflege­aus­bildung bis zu akade­mi­schen Abschlüssen. So können Aufgaben sinnvoll verteilt werden: von der direkten Begleitung im Alltag bis zu koordi­nie­renden und weiter­ent­wi­ckelnden Tätig­keiten.

Pflege­ent­wicklung und Pflege­wis­sen­schaft sind dabei eine wichtige Grundlage unserer Arbeit. So können wir aktuelle Erkennt­nisse in den Alltag übernehmen und unsere Pflege stetig verbessern – damit sie wirksam und zeitgemäß bleibt.

Seelsorge – ein Raum für Stille und Begegnung

Einfühlsam. Nah. Für Sie da.

In belas­tenden Lebens­phasen kann es guttun, mit einem Menschen zu sprechen, der zuhört – offen, zugewandt und wertfrei. Die Seelsorge im Bezirks­kran­kenhaus Landshut bietet genau das: Raum für Gespräche, Trost und spiri­tuelle Begleitung – unabhängig von Glauben oder Weltan­schauung.

Pasto­ral­re­fe­rentin Dr. Veronika Bogner und Pfarrerin Edina Hilmes begleiten Patienten, Angehörige und Mitar­bei­tende mit viel Erfahrung und Einfüh­lungs­ver­mögen.

Auch die Kranken­haus­ka­pelle steht offen – als Rückzugsort, für persön­liche Besinnung oder zur Teilnahme an einem Gottes­dienst. Ein Ort der Ruhe, Hoffnung und Stärkung.

Veronika Bogner

Pasto­ral­re­fe­rentin

Dr. Veronika Bogner

Edina Hilmes

Pfarrerin (evange­lisch)

Edina Hilmes