Stabi­lität finden

Perspek­tiven entwi­ckeln

Station für junge Erwachsene und Borderline-Patienten (1.3)

Die Station 1.3 richtet sich an junge Erwachsene bis 30 Jahre, die eine stationäre psych­ia­trische Behandlung benötigen – ausge­nommen sind Patienten mit Psychosen, primären Sucht­er­kran­kungen oder der Notwen­digkeit einer geschützten Unter­bringung.

Ein beson­derer Schwer­punkt ist die Behandlung von Menschen mit Borderline-Persön­lich­keits­störung. Unser thera­peu­ti­sches Konzept basiert auf der Dialek­tisch-Behavi­oralen Therapie (DBT), einem wissen­schaftlich fundierten Verfahren, das speziell für diese Erkrankung entwi­ckelt wurde.

Unser Behand­lungs­konzept

Unsere Behandlung umfasst Krisen­in­ter­vention, eine mehrwö­chige Inten­siv­the­rapie auf Basis eines indivi­du­ellen Behand­lungs­plans sowie einen Thera­pie­vertrag als verbind­liche Grundlage für die Zusam­men­arbeit.

Thera­pie­an­gebote

  • Einzel- und Gruppen­psy­cho­the­rapie
  • Skills­training (nach DBT)
  • Psycho­edu­kation
  • Soziales Kompe­tenz­training
  • Achtsam­keits­training
  • Kreativ­the­rapien (z. B. Kunst­the­rapie, Biblio­the­rapie)
  • Ergothe­rapie
  • Bewegungs­the­rapie und Sport (u. a. Yoga, Tanz, Boxen, Schwimmen)
  • Licht- und Aroma­the­rapie
  • Ohraku­punktur
  • Angehö­ri­gen­ge­spräche und Sozial­be­ratung
  • Seelsor­ge­rische Begleitung

Medizi­nische Versorgung

Zu Beginn der Behandlung erfolgt eine umfas­sende Diagnostik (inkl. Bildgebung, EEG, EKG, Labor und Testpsy­cho­logie), ergänzt durch eine indivi­duelle medika­mentöse Behandlung sowie wöchent­liche ärztliche Visiten.

Ziel unserer Arbeit

Wir möchten jungen Erwach­senen helfen, ihre psychische Stabi­lität zu verbessern, neue Bewäl­ti­gungs­stra­tegien zu entwi­ckeln und langfristig mehr Lebens­qua­lität zu erreichen. Dabei setzen wir auf eine wertschät­zende, struk­tu­rierte und lösungs­ori­en­tierte Zusam­men­arbeit mit unseren Patienten.

Aufnah­me­modus

Die Aufnahme erfolgt nach ärztlicher Einweisung oder direkt nach Vorstellung durch den Patienten selbst.

Generell wird um telefo­nische Voranmeldung durch den einwei­senden Arzt oder den Patienten und seine Angehö­rigen gebeten.

In Notfällen außerhalb der regulären Dienst­zeiten kann jederzeit bei entspre­chender Indikation zur statio­nären Behandlung eine Aufnahme durch den Dienstarzt erfolgen (Tel.-Nr. 0871 6008–0).

Kathrin Dornes OÄ 1.1 Und 1.3

Oberärztin 1.3

Dr. Kathrin Dornes

Stati­ons­leitung 1.3

Wolfgang Stauber